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Vorlesetag – Briefe als Quellen

Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt
Laß uns dir zum Guten dienen
Deutschland, einig Vaterland

Wir stellen vor:

Gudrun Steinbach

Als sie vor etwa vier Jahren nach Halle kam, war die Bezirksstadt praktisch „Neuland“ für die Stadtturnrätin Gudrun Steinbach, die vorher im Kreis Worbis als Abteilungsleiterin für Körperkultur und Sport beim Rat des Kreises beschäftigt war.

Es war zwar kein wesentlich neues Arbeitsgebiet, aber die Gegebenheiten einer Großstadt stellten die neue Stadtturnrätin doch vor völlig neue Aufgaben. Gudrun Steinbach, die in Jena ihr Hochschulstudium in Sport Lind Geschichte erfolgreich abgeschlossen und anschließend als Lehrerin gearbeitet hatte, fand in Halle erfreulich schnell Kontakt. „Erfreulich für mich war“, sagte sie uns in einem Gespräch, „daß es im Schulsport Halles bereits gute Grundlagen gab, auf denen ich aufbauen und weiterentwickeln konnte. Mein Hauptanliegen war weiter, die Zusammenarbeit ‚zwischen dem DTSB und der Volksbildung auf kameradschaftlicher Basis noch effektiver zu gestalten. Daß dies als gelungen bezeichnet werden kann, zeichnet sich z. B. in der gesamten Spartakiadebewegung sowie auch vor allem in den Sportarten Turnen, Handball und in der Leichtathletik ab.“ Ihre speziellen Aufgaben sieht Gudrun Steinbach gegenwärtig auch darin, im Sportunterricht der Unterstufe qualitative Verbesserungen — auch in den Horten — zu erreichen und dabei zugleich auch die kadermäßigen Voraussetzungen zu verbessern. Weiterhin soll auch die sportliche Arbeit stärker als bisher als wichtiges Mittel zur sozialistischen Persönlichkeitsentwicklung anerkannt werden.


Habt ihr Fragen?

(*1.3.1945)